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Schmetterling und Taucherglocke - Förderverein der Kliniken zeigt heiteren Film zu bewegendem Thema » Christophorus-Kliniken

Pressemitteilungen


Schmetterling und Taucherglocke – Förderverein der Kliniken zeigt heiteren Film zu bewegendem Thema

Freunde & Förderer der Christophorus-Klinken

Wie unterschiedlich gehen Menschen mit Krankheiten um? Wann ist das Leben für mich noch lebenswert? Wie reagieren Angehörige in dieser Situation?
Diese Fragen sind elementar, doch die wenigsten Menschen nehmen sich die Zeit, um sich  damit zu beschäftigen. In den Christophorus-Kliniken werden täglich Patienten und ihre Angehörigen mit diesen Themen konfrontiert. Der Förderverein des Hauses hat es sich zur Aufgabe gemacht,  Filme zu zeigen, die sich unterhaltsam mit solchen medizinischen Thematiken auseinandersetzen.
Der Verein startete damit im vergangenen Herbst und setzt die Reihe in diesem Jahr mit zwei Angeboten fort – im April und im Oktober.

Der Film, der am 27. April, gezeigt wird, heißt „Schmetterling und Taucherglocke“. Zum Inhalt: Die französische Filmbiografie aus dem Jahr 2007 von Regisseur Julian Schnabel erzählt die Geschichte des 43-jährigen Jean-Dominique Bauby, Chefredakteur der französischen „Elle“, der 1995 einen Schlaganfall im Bereich des Hirnstamms erleidet und ins Koma fällt. Als er nach 20 Tagen erwacht, ist er am ganzen Körper gelähmt und kann nur noch das linke Augenlid bewegen, ist jedoch geistig ohne Einschränkungen und bekommt alles um sich herum mit. Die Ärzte stellen an ihm das sogenannte Locked-in-Syndrom fest. Die Logopädin Henriette Durand erarbeitet mit ihm eine Kommunikationsmöglichkeit über eine Tafel, auf der die Buchstaben nach deren Häufigkeit in der französischen Sprache aufgereiht sind. Sie liest ihm die Buchstaben vor und sobald der richtige Buchstabe genannt ist, zwinkert er mit dem Auge. Bauby begreift, dass er geistig aktiv und frei ist wie ein Schmetterling. Auch seine Kreativität und seine Erinnerungen sind ihm geblieben. So beschließt er, mit Hilfe seiner neuen Kommunikationsmethode eine Autobiographie zu diktieren.
Der Film erzählt erneut eine bewegende Geschichte aus dem Leben, welches auch die Christophorus-Kliniken täglich in der einen oder anderen Form erleben. Entgegen der vielleicht schweren Thematik ist der Film fast schwerelos, heiter und immer wieder im rechten Moment mit befreiender Komik und Galgenhumor. Es ist kein Film über ein schreckliches Schicksal, sondern über die Größe des menschlichen Geistes

Der Film wird am Donnerstag, 27. April, im Cinema Dülmen gezeigt. Kartenverkauf ab 19:00 Uhr, der Film startet um 20:00 Uhr.