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Sozialpädiatrisches Zentrum Westmünsterland – Tipps rund um das Thema Corona

Über die Entwicklung der Covid19-Pandemie wird überall berichtet. Von allen Seiten erhält man nicht nur Infos zur Ausbreitung und den Auswirkungen der Quarantäne, sondern auch sehr, sehr viele Tipps, wie man am besten zu Hause lernen soll, sich bewegen soll, (gesund) kochen soll. Und dabei soll man auch noch die Nerven bewahren und den Kindern möglichst kindgerecht die Lage erklären können und zuversichtlich sein. Das fällt uns allen schwer.

Wir haben einige Anregungen zusammengestellt.

Aber fühlen Sie sich bitte nicht unter Druck gesetzt, dies alles zu lesen, jede einzelne Internet-Seite aufzurufen und perfekt sein zu müssen.

  1. Eine gute Zusammenfassung, wie man den Kindern helfen kann, mit der Lage umzugehen findet man hier:
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Handreichung_COVID-19_Tipps_fuer_Eltern.pdf

  2. Lernen von zu Hause – das ist das Motto für Schülerinnen und Schülern in den nächsten Wochen in Zeiten vom Coronavirus. Dafür werden sie von ihren Lehrkräften mit Übungsmaterialien versorgt. Wie können Eltern, ihre Kinder angemessen beim Lernen und Arbeiten unterstützen? Borkener Schulpsychologen haben für die Bezirksregierung Münster zehn Tipps für Eltern zusammengestellt, wie sie mit ihren Kindern lernen können.
    https://www.bezreg-muenster.de/de/presse/2020/2020-03-19_lernen_mit_kindern/index.html

  3. Die Lern-App: Anton.app mit Übungen und Themen für die Klassen 1 bis 10 ist kostenlos.
    https://m.simplyscience.ch/experimente.html
    https://www.geo.de/geolino/basteln/15225-thma-experimente
    https://www.schule-und-familie.de/experimente/experimente-mitwasser.html

  4. Wie Sie Vorschulkindern die Situation erklären können:
    Die täglichen Nachrichten im Fernsehen sollten für Kinder mindestens bis zum Schulalter tabu sein. Kinder benötigen Informationen, die zu ihrem Alter, ihrem individuellen Entwicklungsstand und ihren aktuell verfügbaren psychischen Ressourcen passen. Jüngere Kinder brauchen nur wenige klare und beruhigende Worte, wie etwa in folgendem Erklär-Video.
    https://youtu.be/_kU4oCmRFTw

  5. Wie Sie Schulkindern das Coronavirus erklären können:
    Schulkinder können mehr Details und mehr Informationen verkraften. Anders als die jüngeren Kinder entwickeln sie etwa ab der 2. oder 3. Klasse eine Vorstellung vom Tod und Sterben und können mit mehr Ernsthaftigkeit und der Bedeutung des Infektionsrisikos konfrontiert werden.
    https://www1.wdr.de/mediathek/av/video-corona–fuer-kinder-erklaert-100.html

Besondere Rücksicht und Fürsorge brauchen Kinder, die von psychischen Vorerkrankungen betroffen sind. Wenn Kinder beispielsweise unter Zwangserkrankungen, Angststörungen leiden oder Traumatisierungen bekannt sind, dann sind sie entsprechend sensibler für beunruhigende Ereignisse und Informationen. Das gilt auch für Kinder mit Lernbehinderungen. Hier sollten sich die Eltern entsprechend noch feinfühliger verhalten und genauer beobachten, wie Kinder auf Informationen reagieren. Eine Frage, die immer hilft, ist: „Was weißt du denn schon darüber?“ So gewinnen Eltern Zeit und erfahren mehr darüber, welche Sorgen das Kind eigentlich beschäftigen. Vielleicht verstecken sich bestimmte Gedanken in der Frage des Kindes, die dem Kind selbst noch nicht bewusst sind. Auch entgehen Eltern durch Rückfragen dem Risiko, Fragen zu beantworten, die das Kind gar nicht gestellt hat, oder Details zu erklären, die das Kind überfordern könnten.

Die wichtigste Information für alle Kinder und Jugendliche ist, dass die Eltern gut auf sich selbst und die Kinder aufpassen, damit alle gesund bleiben. Dazu ist es dann auch manchmal nötig, vernünftig zu sein und Entscheidungen zu treffen, die niemandem wirklich gefallen.

Sollten Sie besorgt sein, dass ihr Kind zu lange im Netz ist und eher ungünstige Dinge „konsumiert“, finden Sie hier Hilfe:
www.schau-hin.info oder www.klicksafe.de
oder www.suchtzuhause.de

Für Eltern mit wenig Einkommen ist folgender Link sicher interessant:
https://www.bmfsfj.de/kiz
https://www.deutscher-familienverband.de/corona-familie-geld-hilfe-haeufige-fragen-und-antworten/?fbclid=IwAR1KUtTMoC10qf5MLtaj5QGRVadY-cFFDSBVbjeK9s1hryAYwExUJ2CmA44

Und alles gegen Lagerkoller hier:
https://www.eltern.de/familienleben/corona-tipps-home-office-mit-kindern
https://www.eltern.de/familie-urlaub/ohr-nach-draussen-unsere-blogs/die-spielesammlung-gegen-lagerkoller
https://mitvergnuegen.com/2020/mit-kindern-zuhause-machen

Kochen und Backen mit Kindern: https://frechefreunde.de/rezepte-fuer-kinder/kochen-mit-kindern/
https://www.chefkoch.de/rezepte/1737441282755720/Hexenblitzkuchen.html

Herzliche Grüße

Ihr Team des SPZ Westmünsterland

 

 

 

Weiteres Team

Christina Beber, Heilpädagogin (B.A.)
Christoph Beckstedde, Ergotherapeut (Hilfsmittelberatung)
Dr. med. Eva Biermann, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Urotherapeutin
Dr. rer. medic Kerstin Bosch, Dipl. Sportlehrerin (Ganglabor)
Michaela Fietzek, Dipl.-Psychologin
Katharina Gengenbach, Dipl.-Psychologin
Katharina-Maria Hamm, Psychologin M. Sc.
Claudia Lögering, Logopädin
Gerburg Meiners, Dipl.-Sozialpädagogin (FH)
Valentin Merschhemke, Dipl.-Psychologe, Psych. Psychotherapeut mit Ergänzungsqualifikation Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (VT), ADHS-Elterntrainer
Gisa Müller-Butzkamm, Psychologin (M. Sc.), Bachelor of Laws (LL.B.)
Stefanie Nordenbrock, Psychologin (M.Sc.)
Reinhild Oing, Logopädin, Castillo-Morales-Therapeutin
Rebekka Palmowski, Dipl.-Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Pia Reick, Physio- und Bobath-Therapeutin (Hilfsmittelberatung)
Eva Reimer, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Dr. Janna Sanio, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Beate Schulze Havixbeck, Physio- und Bobath-Therapeutin (Physiotherapie)
Miriam Sternol, Psychologin (M. Sc.)
Monika Terbaum-Schweins, Heilpädagogin, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin
Kerstin Tiemeyer, Dipl. Ing. (FH) (Ganglabor)
Dr. med. Ursula Veltmann, Fachärztin für Orthopädie, M.Sc. Neuroorthopädie
Dr. rer. nat. Juliane Wühr, Dipl.-Physikerin (Ganglabor)
Dr. med. Christina Zinn, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin

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Vollenstraße 10, 48249 Dülmen

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Tel. -Nr. 02502 220-0
Hagenstraße 35, 48301