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NEUROORTHOPÄDIE FÜR KINDER

Pädiatrische Neuroorthopädie und Technische Orthopädie

In unserer Abteilung für Pädiatrische Neuroorthopädie und Technische Orthopädie behandeln wir Kinder und Jugendliche mit Bewegungsstörungen. Im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung sind wir eingebettet in ein Gesamtkonzept der sozialpädiatrischen Komplexdiagnostik. Im Sozialpädiatrischen Zentrum Westmünsterland (SPZ) werden die ambulante Behandlung und Diagnostik von Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr mit bestehenden und drohenden Behinderungen, Entwicklungsstörungen, Verhaltensstörungen sowie chronischen Erkrankungen durchgeführt.

Unser  Team setzt sich aus Fachkräften der Orthopädie/Neuroorthopädie, Physiotherapie, Ergotherapie, Sportwissenschaft und Biomechanik zusammen. So können wir Ihnen eine ganzheitliche Betrachtung bieten.

 

hafkemeyerDr. Ulrich Hafkemeyer, Chefarzt

 

WIR BIETEN IHNEN

Welche Erkrankungen behandeln wir?


Welche Erkrankungen behandeln wir?


Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr (in speziellen Fällen bis zum 25. Lebensjahr) mit folgenden Erkrankungen:



  • zentrale Koordinationsstörung

  • motorische Entwicklungsstörung

  • Epilepsie (Anfallsleiden)

  • Spastiken (Tetraparese, Diparese, Hemiplegie etc.), Athetose, Ataxie

  • Zustand nach Apolex

  • angeborene Fehlbildung (Amelie, Peromelie)

  • neuromuskuläre Skoliose

  • Myopathie (Muskeldystrophie, -atrophie, Stoffwechselstörung)

  • Spina bifida

  • Poliomyelitis

  • Syndrome

  • Amputation der oberen und unteren Extremität (nach Trauma, Tumor etc.)


Was bieten wir?


Was bieten wir?


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  • Erhebung des Ganzkörperstatus des Bewegungsapparates  / Bewegungsanalyse

  • Indikationsstellung für

    • konservative (Physiotherapie)

    • operative

    • orthopädisch-technische



  • orthopädisch-schuhtechnische Behandlungsverfahren

  • Beurteilung von Röntgendiagnostik

  • Redressierende Gipsbehandlungen

  • Detonisierende intramuskuläre Injektionen (Botulinumtoxin)

  • Hilfsmittelversorgung

  • Beratung und Betreuung bei der Hilfsmittelversorgung

  • wissenschaftlich fundierte Bewegungsanalyse im Bewegungslabor (bei Gehfähigkeit)

  • operative Weichteilkorrekturen


Die Behandlungen erfolgen größtenteils ambulant.


 


Bewegungsanalyselabor


Bewegungsanalyselabor


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Was passiert bei der Bewegungsanalyse?


Bei der Bewegungsanalyse wird die Bewegung des Patienten im Gang und im Stand erfasst und analysiert. Dies geschieht mithilfe einer Kraftverteilungsgangbahn, die auftretende Kräfte unter den Füßen aufzeichnet. Diese Kräfte geben Auskunft über die Lastverteilung unter den Füßen, den Abrollvorgang beim Gehen, die Schrittlänge und Schrittbreite (Bild).


Wozu eine Bewegungsanalyse?


Routinemäßig wird das Gehen und Stehen des Patienten von den Ärzten und/oder Therapeuten durch Beobachtungen erfasst. Durch die Bewegungsanalyse ist jedoch eine exakte Darstellung der Bewegung in Zahlen möglich. Hierdurch dann z. B. der Einfluss eines Hilfsmittels (Schuheinlage, Orthese) auf den Stand und Gang des Patienten genau erfasst werden. Durch die Dokumentation der Entwicklung des Patienten ergeben sich außerdem Hinweise zur therapeutischen Strategie und deren Erfolg.


Verlauf einer Bewegungsanalyse


Nach Erfassen von Körpergröße und Gewicht darf der Patient je nach Indikation mehrere Male über die Kraftverteilungsgangbahn gehen. Dies erfolgt barfuß, beschuht, mit Orthese oder Gehhilfe. Um das gesamte Bewegungsausmaß exakt erkennen zu können, wird die Messung meist mit nackten Beinen oder enganliegender Hose/Leggins durchgeführt. Die entstehenden Daten der Gangbahn werden per Kabel in einen PC gespeist, wo erste Ergebnisse sichtbar gemacht werden können.

Die Bewegungsanalyse ist völlig schmerzfrei und kann 30 bis 60 Minuten dauern. Die Anwesenheit von Angehörigen und/oder Begleitpersonen während der Messung ist selbstverständlich gestattet.


Was ist mitzubringen?



  • vorhandene Hilfmittel (Einlagen, Schuhversorgung, Orthesen, Schienen, Gehhilfen, Walker)

  • die Bewegungsanalyse erfolgt meist in Unterwäsche oder in enganliegender Hose/Leggins (Beinfreiheit)

  • vorhandene Röntgenbilder/Dokumente


 

Weiteres Team

Dr. Ursula Veltmann, Fachärztin für Orthopädie, MSc Neuroorthopädie
Christoph Beckstedde, Ergotherapeut
Kerstin Thiemeyer, Physikerin
Beate Schulze Havixbeck, Physiotherapeutin

INFORMATIONSPLUS

Wie lange dauert ein Termin


Wie lange dauert ein Termin?


Der zeitliche Aufwand richtet sich nach der Schwere der Erkrankung. Je nach Behandlungsart kann ein Termin bis zu 60 Min. dauern.


Woran sollten Sie denken?


Woran sollten Sie denken?



  • Ärztliche Befunde, falls bereits Untersuchungen erfolgt sind

  • vorhandene Röntgenbilder / MRT-Aufnahmen

  • Befundberichte von bereits durchgeführten Therapien und Fördermaßnahmen (z. B. Physiotherapie, Ergotherapie)

  • vorhandene Hilfsmittel (Einlagen, Schuhversorgung, Orthesen, Gehhilfen, Walker, Rollstuhl)

  • bei Gehfähigkeit: die Bewegungsanalyse erfolgt meistens in Unterwäsche oder in enganliegender Hose/Leggins (Beinfreiheit)

  • Überweisungsschein für das SPZ

  • Versicherungskarte des Kindes