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Perinatalzentrum

Die Geburtshilfe der Frauenklinik der Christophorus-Kliniken ist gemeinsam mit der Kinderklinik im Krankenhausplan des Landes NRW als Perinatalzentrum eingestuft und nach GBA – Vorgaben als Perinatalzentrum Level I zertifiziert.

Perinatal  bezeichnet die Zeit vor, während und nach der Geburt eines oder mehrerer Kinder. In einem Perinatalzentrum arbeiten nach genau festgelegten Vorgaben Hebammen, Geburtshelfer, speziell geschulte Kinderärzte (Neonatologen), Intensivkrankenschwestern etc. zusammen. Die Entbindungsabteilungen werden je nach Ausstattung und Leistungsfähigkeit nach den Festlegungen des gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) in Geburtskliniken (ohne Kinderabteilung), Schwerpunktkrankenhäusern sowie Perinatalzentren Level I und II (mit jeweils unterschiedlich leistungsfähigen Frauen- und Kinderkliniken) eingestuft.

Räumliche Gegebenheiten:

  • fünf Entbindungszimmer, zwei Badewannen
  • eigener im Kreissaal liegender OP-Saal (keine Fahrt in den Zentral-OP notwendig)
  • „Tür an Tür“-Situation mit Kinderintensivstation/Kinderklinik
  • Komplette Vernetzung mit Pränataldiagnostik

Wochenbett:

Nach der Geburt wird Sie das Team auf der Wöchnerinnenstation D2 (durchgehend Zweibettzimmer) nach dem „Ganzheitlichen Wochenbettmodell“ weiterbetreuen. Dabei kümmern sich Krankenschwestern/Kinderkrankenschwestern Hebammen und Ärzte gemeinsam um Mütter und Kinder. Zusätzlich werden Sie durch speziell geschulte Stillberaterinnen bei Sorgen und Problemen mit dem Stillen unterstützt. Hier steht auch ein eigenes Stillzimmer zur Verfügung.

Die Länge Ihres stationären Aufenthaltes bestimmen Sie weitgehend selbst. Durchschnittlich verweilen Wöchnerinnen derzeit 3-4 Tage nach der Geburt in der Klinik. Wenn gewünscht, sind auch ambulante/kurzstationäre Entbindungen jederzeit möglich.

Neben der Betreuung der Wöchnerin steht dabei auch die Versorgung des Neugeborenen im Mittelpunkt. Hierzu gehören:

• U2-Untersuchung durch die Kinderärzte
• verschiedene Stoffwechseluntersuchungen
• Hörscreening
• routinemäßige Ultraschalluntersuchungen der Säuglingshüfte und bei Bedarf des kindlichen Herzens oder anderer Organe

Bei Auffälligkeiten oder Erkrankungen Ihres Kindes kann in den meisten Fällen die weitere Behandlung bei uns durchgeführt werden.

Falls eine dauerhafte Betreuung notwendig ist, steht Eltern das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) zur Verfügung. Für Eltern, die sich mit der Betreuung von erkrankten Kindern überfordert fühlen, vermitteln die Mitarbeiter gerne weitere Unterstützung über verschiedene Organisationen wie z. B. Bunter Kreis, Guter Start  oder die Familienbildungsstätte.

Eine Geburt in Coesfeld macht Sinn, weil Mutter und Kind hier zusammen gehören. Immer. Nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch danach, auch wenn das Kind krank ist oder eine Kinderklinik braucht.

Wir bieten Ihnen

Pränataldiagnostik

Pränataldiagnostik

Pränataldiagnostik oder vorgeburtliche Diagnostik umfasst im weiteren Sinne alle von Ihrer Frauenärztin / Ihrem Frauenarzt oder den betreuenden Hebammen durchgeführten Untersuchungen während der Schwangerschaft. Im engeren Sinne werden darunter spezielle Ultraschalluntersuchungen oder ultraschallgestüzte Eingriffe während der Schwangerschaft verstanden.

Die pränataldiagnostische Abteilung der Frauenklinik in Coesfeld ist nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin als DEGUM II  Zentrum eingestuft und nach den Vorgaben als Ultraschallausbildungsabteilung zertifiziert.

Alle Untersuchungen finden nach ausführlicher Beratung entsprechend dem Gendiagnostikgesetz statt.

Wer trägt die Kosten?

Die Untersuchungen finden grundsätzlich nur nach Überweisung durch die behandelnde Frauenärztin/den behandelnden Frauenarzt statt und werden dann entsprechend den Vorgaben mit der Krankenkasse abgerechnet. Privatversicherte erhalten eine Rechnung nach GOÄ. Bitte beachten Sie, dass manche Kassen, insbesondere die Beihilfe, nicht immer die kompletten kosten übernehmen und von Ihnen entsprechend ggf. ein Eigenanteil zu tragen ist.

Falls die oben beschriebenen Leistungen auf alleinigen Wunsch der Patientin (so genannte individuelle Gesundheitsleistungen / „IGEL“) erbracht werden, erstellt die Frauenklinik – analog zu den Privatversicherten – eine Rechnung nach GOÄ.

Ersttrimesterscreening

Ersttrimesterscreening (ETS, „Oscar-Test“)

  • Durchführung von 11/0 – 13/6 SSW entsprechend einer Scheitel-Steiß-Länge von 45 – 84mm, ggf. mit zusätzlicher Bestimmung von biochemischen Markern
  • Zertifiziert nach den Vorgaben der FMF (Fetal Medicine Foundation) London und Deutschland

FMF (Fetal Medicine Foundation)

Nichtinvasiver pränataler Test (NIPT)

Nichtinvasiver pränataler Test (NIPT)

In Verbindung mit einem auffälligen Ultraschallbefund bieten wir Ihnen die Abnahme eines sogenannten Nichtinvasiven pränatal Test (NIPT) zur weiteren Abklärung an.

Großer Ultraschall

Großer Ultraschall

Weiterführende differentialdiagnostische Untersuchung, ggf. mit 3D/4D-Darstellung

  • Durchführung 19/0 – 22/0 SSW (in besonderen Situationen auch früher oder später)
  • Spezielle Untersuchung der fetalen Organsysteme

Fetale Echokardiographie

Fetale Echokardiographie

  • Durchführung 19/0 – 22/0 SSW (in besonderen Situationen auch früher, abhängig von den Bedingungen; ggf. sogar im Rahmen des Ersttrimesterscreenings)
  • Bei Auffälligkeiten gemeinsame Untersuchung und Beratung mit Kinderkardiologen

(Farb-)Dopplersonographie

(Farb-)Dopplersonographie

  • Untersuchung des fetomaternalen Gefäßsystems
  • Durchführung abhängig von der Fragestellung ab dem 2. Drittel der Schwangerschaft

Spezielle Untersuchungen bei Mehrlingsschwangerschaften

Spezielle Untersuchungen bei Mehrlingsschwangerschaften

  • Beurteilung der Eihautverhältnisse (eineiig, mehreiig)
  • weiterführende differentialdiagnostische Untersuchungen
  • fetale Echokardiographie
  • Ausschluss oder Diagnose eines feto-fetalen Transufionssysndroms (FFTS)

Invasive Diagnostik und Therapie

Invasive Diagnostik und Therapie

  • Chorionzottenbiopsie (CVS) ab 10/0 SSWAmniocentese (AMZ) ab 14/0 SSW
  • Amniocentese (AMZ) ab 14/0 SSW
  • Intrauterine Therapie – (Entlastungs-)Punktionen (z. B. bei Polyhydramnion, fetalem Aszites, fetalem Pleuraerguss), Fruchtwasserauffüllungen

 

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