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Durchwahl Standort Nottuln
Tel. -Nr. 02502 220-0
Hagenstraße 35, 48301


RADIOLOGISCHE KLINIK

Die Radiologie verfügt an allen drei Standorten Coesfeld, Dülmen und Nottuln über eine hochwertige apparative Ausstattung und modernste digitale Technologien die Einblicke in die menschliche Anatomie bieten. Damit ist eine schnelle Diagnosestellung für Sie als unsere Patienten gewährleistet. An den Standorten Coesfeld und Dülmen finden Sie einen Computertomographen und einen Kernspintomographen vor. Wir arbeiten mit Geräten der neuesten Generation, die Ihren behandelnden Ärzten qualifiziert und detailgenau Anhaltspunkte für die weitere Behandlung geben. Neben dem gesamten Spektrum der Schnittbilddiagnostik führen wir interventionelle Eingriffe in der Angiographie, Mammographie und Computertomographie minimalinvasiv und damit für Sie schonend durch. Hierzu gehören neben der Diagnostik und Therapie der peripheren Verschlusskrankheit auch onkologische Interventionen wie die Transarterielle Chemoembolisation und thermoablative Verfahren. Unsere Zertifizierung als DeGIR-Zentrum bescheinigt eine besonders hohe Qualität in diesem Bereich. Im Mittelpunkt unserer ärztlichen Tätigkeit stehen Sie, liebe Patienten, deren Gesundheit, Heilung und Wohlbefinden für uns das Wichtigste ist.   vockelmann3 Dr. med. Christel Vockelmann, Chefärztin  

WIR BIETEN IHNEN

In der Radiologischen Klinik werden folgende Verfahren praktiziert:

Diagnostik


Diagnostik



  • Konventionelle Röntgendiagnostik und Durchleuchtungsuntersuchungen an den Standorten Coesfeld, Dülmen und Nottuln

  • CT-Diagnostik an den Standorten Coesfeld und Dülmen

  • MRT-Diagnostik an den Standorten Coesfeld und Dülmen

  • Sonographie am Standort Coesfeld

  • Angiographie am Standort Coesfeld

  • Mammadiagnostik am Standort Coesfeld in Zusammenarbeit mit der überörtlichen Gemeinschaftspraxis für Radiologie Coesfeld/Dülmen (Dr. Goeb und Partner)


Interventionell


Interventionell


Das Team der Radiologischen Klinik führt sowohl angiographische, mammographische als auch CT-gesteuerte Interventionen durch. Neben Schmerztherapien liegen die Schwerpunkte auf onkologischen Interventionen und der Therapie der arteriellen Verschlußkrankheit.

  • CT-gesteuerte Schmerztherapie (Periradikuläre Therapien, Facettengelenksblockaden, ISG-Blockaden)

  • CT-gesteuerte Sympathikolysen

  • CT-gesteuerte Biopsien und Drainagen

  • CT-gesteuerte Radiofrequenzablation von malignen Tumoren z. B. von Lunge, Leber, Niere oder Nebenniere

  • CT-gesteuerte Radiofrequenzablation von Knochentumoren, z. B. bei Osteoidosteomen

  • Angiographische Interventionen mit Ballonangioplastie, Stentangioplastie und Implantation von endovaskulären Gefäßprothesen

  • Diagnostik und Therapie von Dialyseshunts, auch mit CO2-Angiographie Angiographische Interventionen zu Behandlung von Blutungen z. B. des Gastrointestinaltraktes oder der Lunge

  • Transarterielle Chemoperfusion und transarterielle Chemoembolisation bei malignen Tumoren der Leber

  • Vakuumstanzbiopsien der weiblichen Brust bei malignomsuspekten Veränderungen

  • Drahtmarkierung von Mamma-Carcinomen vor operativer Therapie Weitere Informationen zu bildgebenden Verfahren erhalten Sie unter dem Link zu den Seiten der Deutschen Röntgengesellschaft.


Computertomographie (CT)


Computertomographie (CT) und CT-Interventionen


Die Computertomographie erstellt durch den Einsatz von Röntgenstrahlen überlagerungsfreie Schnittbilder vom menschlichen Körper. Untersucht werden kann der gesamte Körper.

So wird ein Patient mit Verdacht auf einen akuten Schlaganfall umgehend mit einer Computertomographie des Kopfes und oft auch der hirnversorgenden Gefäße untersucht. Bei Tumorpatienten werden Computertomographie von Lunge oder Bauchraum durchgeführt, um das Ausmaß der Tumorerkrankung festzustellen.

Neben diesen diagnostischen Möglichkeiten werden heutzutage auch zahlreiche interventionelle Verfahren in der Computertomographie durchgeführt.

Durch die genaue Darstellung in der Computertomographie kann z. B. eine gezielte Schmerztherapie bei Wirbelsäulenbeschwerden durchgeführt werden. Bei manchen Tumorerkrankungen kann unter computertomographischer Steuerung eine Sonde zum Tumor vorgeführt werden, über die der Tumor „verkocht“ wird.

Alle computertomographischen Verfahren stehen in Dülmen und Coesfeld zur Verfügung.

Während der Untersuchung bewegt sich kreisförmig eine Röntgenröhre in kontinuierlicher Weise um die Längsachse des liegenden Patienten. Dabei dringen die Röntgenstrahlen durch den menschlichen Körper und werden nach Gewebedurchtritt auf der gegenüberliegenden Seite von einem Messkopfkranz als Signal aufgefangen, elektronisch nachverarbeitet und in einem Computer erfasst. Der Computer errechnet die Differenz zwischen abgeschickter und empfangener Intensität des Röntgenstrahles und kann mit speziellen Rechenvorgängen die Dichte in jedem einzelnen  Punkt des untersuchten Gewebes bestimmen. Diese einzelnen Grauwerte werden in ein Gesamtbild verwandelt, welches auf dem Monitor sichtbar wird. Diese Bildinformationen können nun nachverarbeitet, abgespeichert und weiter versandt werde

Ferner können Gewebeentnahmen (Biopsien) verdächtiger Strukturen sowie entlastenden Drainagen von Flüssigkeitsverhalten im menschlichen Körper erfolgen.

Mit Hilfe einer sogenannten periradikulären Infiltrationsbehandlung (PRT) besteht zudem im CT die Möglichkeit, nahe der Nervenwurzel eine antientzündliche und schmerzlindernde Therapieform einzusetzen, die sehr vielen Patienten mit hartnäckigen Schmerzen helfen kann.

Kernspintomographie (MRT)


Kernspintomographie (MRT)


Die Kernspintomographie ist ebenfalls ein Verfahren, mit dem überlagerungsfreie Schnittbilder vom menschlichen Körper erfasst werden können. Diese werden jedoch über Magnetfelder hergestellt, die im Untersuchungsraum und in dem Kernspintomographiegerät bestehen.

Im Gegensatz zur Computertomographie wird hier nicht mit energiereichen Röntgenstrahlen sondern mit der Einwirkung von starken Magnetfeldern und Hochfrequenzimpulsen gearbeitet. Somit entsteht auch keine Strahlenbelastung.

Eine große Stärke der Kernspintomographie ist die Untersuchung von Weichteilen, Gelenken und des Gehirns.

Eine Besonderheit der Kernspintomographie ist, das auch Organe, die sich bewegen, gut untersucht werden können. Dies wird insbesondere in der Diagnostik von Herzerkrankungen eingesetzt. In Zusammenarbeit mit der Medizinischen Klinik 2 führen wir spezielle Kardio-MRT Untersuchungen durch, bei denen wir nach abgelaufenen Herzinfarkten suchen können und auch eine verminderte Durchblutung des Herzmuskels zeigen können.

Mit dem Verfahren der MR-Angiographie (MRA/MRCP) kann schonend, nicht invasiv und ohne die Anwendung von Röntgenstrahlen detailliert Gang – und Gefäßsysteme des menschlichen Organismus dargestellt werden.

Kernspintomographien werden in Coesfeld und in Dülmen durchgeführt. Die Untersuchungen in Coesfeld werden in Zusammenarbeit mit der überörtlichen Gemeinschaftspraxis Dres. Göb/Hovestadt und Kollegen durchgeführt.

Angiographie


Angiographie


Die Angiographie, also die Gefäßdarstellung, ist ein katheterisiertes Verfahren zur Untersuchung von Gefäßveränderungen.

Hierbei wird, im allgemeinen über einen Zugang in der Leiste, ein Katheter durch eine Punktion in die Arterien vorgeführt. In vielen Fällen erfolgt das Verfahren direkt zur Behandlung einer Erkrankung.

Häufig wird zur Behandlung der Schaufensterkrankheit eine Behandlung von Verengungen der Beinarterien durchgeführt. Hierbei wird oftmals ein Ballonkatheter in einem verengten Gefäße verwendet, um den Blutfluß wieder zu verbessern. In manchen Fällen kommen Stents, kleine Gefäßstützen, zum Einsatz. Auch neue Verfahren wie die Atherektomie, also das Ausschälen der Verengung über einen Katheter, kann angiographisch kontrolliert durchgeführt werden.


Bei Tumorerkankungen der Leber bietet eine sogenannte Chemoembolisation in manchen Fällen eine Behandlungsoption, mit der Chemotherapeutika hochdosiert nur in das tumorbefallene Leberareal gebracht werden können. Zusätzlich wird hierbei der Tumor auch von der Blutversorgung abgeschnitten, in dem die entsprechenden Gefäße verschlossen werden. Ähnliche gefäßverschließende Maßnahmen kommen auch bei Blutungen im Magen-Darm-Trakt zum Einsatz, bei denen mit einer Darmspiegelung die Blutung nicht gestoppt werden kann.

Angiographische Untersuchungen werden in Coesfeld durchgeführt. Hier steht ein hochmodernes Gerät zur Verfügung, mit der nicht nur eindimensional eine Aufnahme der Gefäße anfertigt werden kann, sondern auch dreidimensionale Aufnahmen erstellt werden können. Hierdurch gelingt insbesondere in der Tumorbehandlung ein sehr gezieltes Vorgehen unter Schonung des gesunden Lebergewebes.


Mammographie


Mammographie


Röntgenuntersuchungen der weiblichen Brust (Mammographie) erfolgen mit sehr niedriger Strahlendosis.

Mit Hilfe eines röntgenbildgeführten Gewebeentnahmesystems (Stereotaktische Mammabiopsie) können Proben aus verdächtigen Herden der weiblichen Brust entnommen und feingeweblich untersucht werden.

Sonographie


Sonographie


Bei der Sonographie, auch als Ultraschall bezeichnet, werden Bilder des menschlichen Körpers durch den Einsatz von Schallwellen erzeugt.

Zum Leistungsspektrum der Radiologischen Klinik gehören neben der Sonographie des Bauchraumes auch Untersuchungen der Schilddrüse, des Bewegungsapparates sowie von arteriellen wie venösen Gefäßen.

 

Medizinisch-technische Radiologieassistenten

 

Fachärzte

Dr. med. Carla M. Kremers, Fachärztin

INFORMATIONSPLUS

Was muss ich mitbringen?


Was muss ich mitbringen?


Wenn Voruntersuchungen radiologischer bildgebender Verfahren stattgefunden haben, sollten diese Unterlagen mitgebracht werden, um die Diagnose zu erleichtern.


Darüber hinaus müssen bei ambulanten CT-Untersuchungen Kreatinin- und TSH-Wert im Vorfeld durch den Hausarzt durch eine Blutabnahme bestimmt und mitgebracht werden. Bei Interventionen sollten außerdem Blutgerinnungsparameter vorliegen.


Fort- Und Weiterbildung


Fort- Und Weiterbildung


Es besteht die volle Weiterbildungsermächtigung für 60 Monate. Nach einem strukturierten Fortbildungskonzept absolvieren unsere Ausbildungsassistenten ihre Facharztweiterbildung und rotieren hierfür zwischen den verschiedenen Standorten unserer Klinik.


Für die Mitarbeiter steht jährlich ein Fortbildungsbudget zur Verfügung, aus welchem externe Fortbildungen mitfinanziert werden. Zudem finden zur Vertiefung radiologischer Themen wöchentliche interne Fortbildungen statt. Teilweise werden diese durch externe Referenten bereichert.


Medizinstudenten haben die Möglichkeit in unserer Abteilung ein Praktikum, eine Famulatur oder ein PJ-Tertial zu absolvieren. Wir bemühen uns um einen möglichst praxisorientierten Einblick in unser Fachgebiet.


Bei Interesse an einer Famulatur / einem Praktikum können Sie sich in einem unserer Sekretariate melden.


PJ-Studenten wenden sich bitte an die PJ-Beauftragte:


Anne Diestegge, B.A.

Mitarbeiterin der Geschäftsführung

Tel.: 02541 89-14027

E-Mail: anne.diestegge@christophorus-kliniken.de