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Durchwahl Standort Nottuln
Tel. -Nr. 02502 220-0
Hagenstraße 35, 48301

MEDIZINISCHE KLINIK 1

Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie,  Diabetologie, Infektologie, Hämatologie & Onkologie, Palliativmedizin, Pneumologie, Schlafmedizin

Mit Erkrankungen aus dem Bereich der Inneren Medizin sind Sie in der Medizinischen Klinik 1  an den Standorten Coesfeld und Dülmen bestens aufgehoben.

Aufgrund unseres breitgefächerten Spektrums sowie unserer engen Zusammenarbeit mit allen Fachdisziplinen betreuen wir Sie individuell mit einem ganzheitlichen medizinischen  Ansatz. Dabei haben wir Sie selbstverständlich auch als Menschen in Ihrer spezifischen sozialen Situation im Blick.

Unter der gemeinsamen chefärztlichen Leitung von Herrn Dr. Ralf Steimann und Frau Dr. Irmgard Greving steht Ihnen ein großes Behandlungsteam von Fachärzten mit zahlreichen Spezialausbildungen zur Verfügung. Kombiniert mit modernsten Medizingeräten ermöglichen wir eine schnelle zuverlässige Abklärung und Therapie Ihrer Beschwerden.

Falls ein stationärer Aufenthalt notwendig ist, finden Sie im Bereich der  Medizinischen Klinik 1  rund 150 stationäre Betten vor, darunter 10 Intensivstationsbetten, eine interdisziplinäre Bauchstation, eine Isolierstation, ein Schlaflabor sowie eine Palliativstation.

In der Notaufnahme sind an beiden Standorten Coesfeld  und Dülmen an 365 Tagen rund um die Uhr Internisten für Sie da. Ein hochqualifizierter 24-h-Endoskopienotfalldienst ist ebenfalls eingerichtet.

mk1_steinmann_grevingDr. med. Irmgard Greving, Chefärztin | Dr. med. Ralf Ulrich Steimann, Chefarzt

 

 

Wie bieten Ihnen

Behandlungen des Magen-Darm-Traktes - Gastroenterologie

gastroenterologie

Gastroenterologie

Im gastroenterologischen Schwerpunkt der Medizinischen Klinik 1 am Standort Coesfeld werden Erkrankungen des gesamten Magen-Darmtraktes, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Gallenblase und mit Gallenwegserkrankungen diagnostiziert und behandelt. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Allgemein – und Visceralchirurgie (Bauchchirurgie) . Patienten mit akuten, teilweise noch unklaren Baucherkrankungen werden auf der seit 2008 eingerichteten interdisziplinären Bauchstation aufgenommen und gemeinsam von Gastroenterologen und Bauchchirurgen behandelt. Im zertifizierten Darmzentrum werden Patienten mit Darmkrebserkrankungen therapiert.

In den beiden Endoskopieabteilungen der Medizinischen Klinik 1 in Coesfeld und Dülmen werden jährlich ca. 7000 Endoskopien (Spiegelungen) von Speiseröhre, Magen, Dünn – und Dickdarm, der Gallenwege und Bauchspeicheldrüse sowie der Bronchien durchgeführt. Zum Ärzteteam der Medizinischen Klinik 1 gehören derzeit  für diese Untersuchungen 8 Fachärzte mit der Spezialausbildung Gastroenterologie.

Am Standort Coesfeld liegt der Schwerpunkt dieses Bereichs in der sogenannten interventionellen Endoskopie und Sonographie. Dabei werden die endoskopischen und Ultraschalleingriffe nicht nur zur Gewinnung von Gewebsproben, sondern auch zur Therapie eingesetzt. Es werden neben der Anlage von Drainagen oder Stents auch endokopische Vollwandresektionen von Tumoren durchgeführt.

Die komplette Dünndarm-Diagnostik zur Diagnostik bei chronisch-entzündlichen Darmerkankungen (M.Crohn, Colitis ulcerosa, Eisenmangel, Blutarmut, chronische Durchfallerkrankungen, Vitamin-Mangel)  mittels Video-Kapselendoskopie und Single-Ballonenteroskopie wird vorgehalten .

Für Notfallendoskopien, z. B. bei blutenden Magengeschwüren oder eingeklemmten Gallensteinen steht an jedem Tag des Jahres rund um die Uhr ein Bereitschaftsdienst von Ärzten der Gastroenterologie und qualifizierter pflegerischer Endoskopieassistenz zur Verfügung.

Es besteht eine volle Weiterbildungsermächtigung für die Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie ( 3 Jahre.)

Zum Leistungsspektrum der Gastroenterologie gehören insbesondere:

• Endoskopische Vollwandresektionen (FTRD)
• PEG/PEJ/Pexact-Sondenanlagen
• Narrow Band Imaging
• Perkutane Cholangiographie (PTC) und -Drainage (PTCD) (Gallenwegsdarstellung bzw. -ableitung mittels Punktion durch die Haut)
• Percutane und transpapilläre Cholangioskopie
• EHT – Elektrohydraulische Lithotripsie von Gallen und Pankreassteinen
• Endosonographie mit Drainagen – und Stentanlagen sowie EUS-ERCP , Endoskopische Kontrastmittelsonographie
• Gastroenterologisches Funktionslabor mit Hochauflösender Manometrie und PH-Metrie inklusive Impedanzmessungen
• Videokapselendoskopie (Mini-Kamera zum Schlucken)
• Single-Ballon-Enteroskopie
• Ultraschalllabor mit Kontrastmittel-Sonographie und Elastographie, sonografisch gesteuerte Punktionen und Drainagenanlagen (z.B. PleurX-Drainagenanlagen)
• TIPS-Anlagen und RFA in Zusammenarbeit der Interventionellen Radiologie

Behandlung von Lebererkrankungen - Hepatologie

Hepatologie

Die Abteilung hat umfangreiche Erfahrungen in der Behandlung aller Lebererkrankungen, besonders der Virus-Hepatitiden B und C. In einer Spezialsprechstunde werden diese in Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten diagnostiziert und therapiert.

Schwerpunkte der stationären Hepatologie sind die Therapie des akuten Leberversagens, der dekompensierten Leberzirrhose, die Behandlung der hepatischen Enzephalopathie (Bewusstseinstrübung bis hin zum Koma) sowie die intensivmedizinische Behandlung des Leberkomas und des hepato-renalen Syndroms.

Die endoskopische Therapie von Krampfadern der Speiseröhre und des Magens erfolgt mittels Verödung oder Gummibandligaturen. Die histologische Sicherung der Leberzirrhose wird bei uns durch sonographisch gezielte oder laparoskopische Gewebeproben der Leber durchgeführt.

Wir arbeiten mit verschiedenen Transplantationszentren (z.B. Münster, Hannover, Berlin) zusammen, um die Eignung bzw. Notwendigkeit einer Lebertransplantation unserer Patienten zu prüfen..

Zur Abkläarung von Leberherden und Früherkennung von Leberkarzinomen wird ambulant und stationär eine Duplex-Sonographie und Kontrastmittelsonographie angeboten.Zur Abklärung von Lebertumoren erfolgen ultraschallgesteuerte Punktionen mit der Gewinnung von Gewebszylindern zur feingeweblichen Diagnostik (Histologie).

In Zusammenarbeit mit der Interventionellen Radiologie im Hause werden auch Transarterielle Chemoembolisationen (TACE) und Radiofrequenzablationen (RFA) bei der Behandlung von Lebertumoren und Lebermetastasen durchgeführt. Ebenso kann in dieser engen Kooperation eine TIPS-Anlage zur Behandlung des Pfortaderhochdrucks und seiner Komplikationen erfolgen.

Behandlung von Diabetes - Diabetologie

Diabetologie

Um eine optimale Behandlung zu erzielen, stehen Sie als Patient im Mittelpunkt. Je nachdem, ob Sie von Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 betroffen sind, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Wir begleiten Sie bei Ihrer Entscheidung für die für Sie bestmögliche Therapie und unterstützen Sie bei deren Umsetzung.

Unser interdisziplinäres, multiprofessionelles Diabetes-Team widmet sich der Therapie, Früherkennung und Vorbeugung des Diabetes und seiner vielfältigen Begleiterkrankungen. Dazu bieten wir alle Methoden der Labordiagnostik als auch Funktionsuntersuchungen an.

Falls Sie als Patient mit einer Diabeteserkrankung stationär aufgenommen
müssen, denken Sie bitte daran

  • Injektionshilfen (Pens, Spritze, Pumpe)
  • Gesundheitspass Diabetes
  • Tagebuch
  • Blutzuckermessgerät
  • Vorbefunde

mitzubringen.
Die Diabetiker Selbsthilfegruppe Dülmen bietet Informationsabende an jedem 2. Donnerstag im Monat um 20:00 Uhr in der Familienbildungsstätte in Dülmen an.

Hier finden Sie das Jahresprogramm der Dülmener Diabetiker Selbsthilfegruppe.

Testen Sie Ihr eigenes Diabetesrisiko!

Hier finden Sie den Fragebogen.

Behandlung von Infektionskrankheiten - Infektologie

INFEKTIOLOGIE

In der Medizinischen Klinik I werden Patienten mit Infektionserkrankungen wie z. B. Sepsis, Haut-/Weichteilinfektionen, Durchfallerkrankungen, Lungenentzündungen und Harnwegsinfektionen behandelt. Auch unklare fieberhafte Erkrankungen nach Auslandsreisen wie die Malaria oder Dengue-Fieber können diagnostiziert und behandelt werden. Für ansteckungsfähige Erkrankungen stehen an beiden Standorten Isolierzimmer zur Verfügung. In der Diagnostik und Therapie von opportunistischen Infektionen z. B. bei Immunschwäche nach Chemotherapien bestehen umfangreiche Erfahrungen.

In der wöchentlich angebotenen Lebersprechstunde werden Patienten mit Infektionserkrankungen der Leber, wie die Virus-Hepatitis B und C ambulant behandelt..

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Labormedizin,Hygiene und Klinische Mikrobiologie (Prof.v.Müller), so daß uns bei modernster Labortechnologie eine sehr zeitnahe Infektionsdiagnostik vor Ort zur Verfügung steht.

Der rationelle Einsatz von Antibiotika hat bei uns seit Jahren einen hohen Stellenwert, weshalb wir schon früh ein Antibiotic Stewardship (ABS) implementiert haben. Speziell auf diesem Gebiet ausgebildete Ärzte (ABS-Experten) führen gemeinsam mit dem Institut für Klinische Mikrobiologie und der Zentralapotheke (Dr.Kleinjung) regelmäßige standortübergreifende Infektions – und ABS-Visiten durch. Die Abteilung ist desweiteren fester Bestandteil der Antibiotika – und Hygienekommission der Christophorus-Kliniken.

Es besteht die volle Weiterbildungsermächtigung für die Zusatzbezeichnung Infektiologie.

Behandlung von Blut- und Tumorerkrankungen - Hämatologie & Onkologie

Hämatologie & Onkologie

Der Schwerpunkt Hämatologie & Onkologie bietet Patienten mit Bluterkrankungen und mit bösartigen Tumorerkrankungen moderne Behandlungsmöglichkeiten. Dabei werden am Standort Coesfeld mit dem zertifizierten Darmzentrum schwerpunktmäßig Tumorerkrankungen aus dem gesamten Bauchraum und am Standort Dülmen Blutkrebserkanungen und alle weiteren soliden Tumorerkankungen behandelt. Abteilungsleitender Arzt für die hämato-onkologische Station am Standort Dülmen ist der Hämatoonkologe / Onkologe Priv.-Doz. Dr. med.  Zühlsdorf, der diese Funktion als Vertragsarzt ausübt und in der hämatologisch/onkologischen Schwerpunktpraxis gemeinsam mit Drs. med. Glados, Retzlaff  und Deuticke in Coesfeld und Dülmen niedergelassen ist.

Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer durchgehend strukturierten Behandlung ambulant und stationär. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit anderen niedergelassenen Ärzten bzgl. onkologischer Patienten. Der Schwerpunkt Onkologie der Christophorus-Kliniken ist als Funktionsabteilung des Brustzentrums Münsterland zertifiziert und nach dem Landesbedarfsplan NRW anerkannt.

In der onkologischen Abteilung werden Patienten mit Krebserkrankungen ihrem Krankheitsstadium entsprechend individuell behandelt. Zu den Therapieformen gehören kurative und palliative Chemotherapien, spezielle Antikörpertherapien soweit diese stationär durchgeführt werden müssen. Diese Therapien können auch in Kombination mit einer Bestrahlung in Zusammenarbeit mit der Strahlentherapie-Praxis in Coesfeld erfolgen.

Für jeden Patienten wird ein angemessenes und umfassendes Therapiekonzept festgelegt. Hierzu dient die interdisziplinäre Tumorkonferenz mit Radiologen, Pathologen, Chirurgen, Strahlentherapeuten und Onkologen. Patienten benötigen häufig unterstützende Therapien zur Ernährung oder bei Infektionen. Eine gezielte psychoonkologische Betreuung erfolgt durch Herrn Paul Bergmann, der als Klinikseelsorger dem Team angehört. Eine wichtiges Therapieziel ist Verbesserung des körperlichen und allgemeinen Zustands des Patientin mit Entlassung in die weitere ambulante Pflege und Therapie.

Behandlungsspektrum

  • bösartige Tumorerkrankungen : Lungenkrebs, Hirntumoren  und  Metastasen (Streuherde)
  • Darmkrebs: nach Onkozert zertifiziertes Darmzentrum
  • Brustkrebs: Funktionsabteilung des Brustzentrums Münsterland
  • Diagnostik und Therapie von Blutkrankheiten
  • bösartige Lymphknotenerkrankungen (maligne Lymphome)
  • Multiples Myelom

Behandlung von Lungenerkrankungen - Pneumologie

Pneumologie

Bei Erkrankungen der Lunge wie einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), einem Asthma bronchiale oder einer Atmungsstörung bieten wir Ihnen eine umfangreiche Diagnostik.
Hierzu gehört:

  • Lungenfunktionsdiagnostik mit BGA, Bodyplethysmographie und Diffusionskapazität, Provokationstests etc.
  • 6-Minuten-Gehtest zur Leistungsprüfung
  • CAT-Score (COPD-Assessment-Test)
  • Sputumuntersuchungen

Bei speziellen Fragen oder Abklärung von Raumforderungen im Brustkorb, schwergradigen Lungengewebsveränderungen oder ungeklärte Infektionen erfolgen spezielle Untersuchungen

  • Computertomographie (CT), Szintigraphie in Zusammenarbeit mit unserer Röntgenabteilung und der radiologischen Praxis
  • Lungenspiegelung (Bronchoskopie) mit und ohne Probeentnahme (PE), sowie erforderliche Spülungen (BAL).
    Diese Untersuchung erfolgt in Schlafnarkose und wird unter größtmöglicher Patientensicherheit durchgeführt.

Bei schwergradiger Luftnot helfen wir mit einer Sauerstoffversorgung sowohl akut als auch bei entsprechender Notwendigkeit für zu Hause.

Sollte diese Form der Unterstützung nicht mehr ausreichen, so wird auf unserer Überwachungsstation auch eine nichtinvasive Beatmungstherapie (NIV-Therapie) begonnen, die bei anhaltender Schwierigkeiten auch für den heimischen Bereich etabliert werden kann. Hier helfen entsprechende Anbieter, die mit uns zusammenarbeiten, so dass eine ganzheitliche Versorgung möglich ist.

Entsprechend dem neuesten medizinischen Wissen werden die Betroffenen von uns behandelt. Bei speziellen Fragen sind auch Kooperationen mit weiteren, speziellen Kliniken geschaffen wurde, so dass hier eine rasche heimatnahe Weiterbehandlung möglich ist.
Neben gut ausgebildeten, engagierten und freundlichen Mitarbeitern, sind unsere Patienten die Empfehlung unsere Arbeit.

Vier gefährliche Buchstaben: COPD (Quelle: Dülmen live, 11/2016)

Palliativmedizin

Palliativmedizin

Auf der Palliativstation werden Patienten behandelt, die an einer unheilbar verlaufenden Krankheit leiden und Symptome wie Schmerzen oder Luftnot aufweisen, die gelindert werden. Unabhängig davon, ob eine Krankheit lebensbedrohlich ist oder tödlich verläuft, handelt es sich um ein schleichendes Geschehen, dass das Leben der Patienten, ihrer Familien und Partner gravierend einschneidet. Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebenssituation des Patienten, des Partners, der Familie ggf. auch der Umgebung zu verbessern. Auf der Palliativstation werden belastende Symptome gelindert, ohne dass der  Tod beschleunigt oder hinausgezögert wird. Das Leben wird bejaht und das Sterben als  Vorgang betrachtet,der zum Leben gehört.

Mit Hilfe eines multidisziplinären Teams bestehend aus Gesundheits- und Krankenpflegerinnen,  Fachpflegerinnen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Musiktherapeuten, Seelsorgern Sozialarbeitern und Ärzten wird dem Ziel nachgegangen,  die Lebensqualität zu verbessern um damit den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.

Es findet eine individuelle Begleitung statt, die es auch gestattet, z.B. Chemotherapien und Strahlentherapien durchzuführen, wenn sich dadurch quälende Symptome lindern lassen.
Die Palliativmedizin schafft eine Umgebung, in der Leiden unter geschützten Bedingungen möglich ist.

Die Palliativstation weist zur Zeit 5 speziell eingerichtete Patientenzimmer auf, die großräumig sind und Platz lassen für ein weiteres Bett als Übernachtungsmöglichkeit eines nahen Angehörigen oder einer nahestehenden Person. Zwei weitere Palliativplätze sind beantragt worden.
Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit Palliativ-Care-Institutionen und dem in unmittelbarer Nachbarschaft angesiedelten Hospiz.

Schlafmedizin im Schlaflabor

schlafmedizin

Schlafmedizin im Schlaflabor

Seit fast 30 Jahren besteht unser Schlaflabor. Wir möchten Ihnen kurz eine Übersicht verschaffen, warum ein Schlaflabor nicht allein zum Schlafen gedacht ist.

Fast jeder Mensch hat bereits Störungen seines Schlafes erlebt. Diese sind nach dem Aufstehen kaum für andere Nachvollziehbar. Die Einschätzung „heute bin ich sehr müde“ würde oft kaum beachtet, da heute chronische Müdigkeit fast überall kommuniziert wird. Es gibt eine Wissenschaft, die sich jedoch genau mit diesen schwergradigen Einschränkungen beschäftigt und mit dem Patienten Lösungen und Therapien beschließt.

Besonders schlimm sind Störungen der nächtlichen Atmung mit Abfall der Sauerstoffsättigung. Häufig sind lautes Schnarchen, gefolgt von einer Stille (Atempause) mit anschließendem prustenden Geräusch und z.T. auch erwachen des betroffenen Menschen. Meist weiß dieser nichts von seinem nächtlichen Atemaussetzer und ist scheinbar „grundlos“ erwacht. Folgen davon sind nicht nur Tagesmüdigkeit mit gefährlichen Sekundenschlafen und vermehrter Unfallneigung sondern auch evtl. ein erhöhter Blutdruck oder ein nicht ausreichend behandelter Diabetes mellitus.

Um zu klären, warum Menschen nachts einen gestörten Schlaf haben, bedarf es einer speziellen Schlafdiagnostik (Polysomnographie) die wir mittels nächtlicher Aufzeichnungen durchführen.
Um die Untersuchung und den Aufenthalt so kurz wie möglich zu halten, benötigen Patienten eine Voruntersuchung (Screening), in den nach Schlafatmungsstörungen gesucht wird (Polygraphie). Dies wird bei den niederglassenen Ärzten (Pneumologen, HNO-Ärtzen oder Ärzten mit besonderer Qualifikation) durchgeführt.

Für einen besseren und erholsameren Schlaf ist das Schlaflaborteam für Sie da.

Die Diagnostik beinhaltet:
–       ESS (epworth sleepiness scale) – Schlaffragebogen [VERLINKEN – gibt es als PDF-Datei im QM]

–       Schlaflabordiagnostik (Polysomnographie) Schlaf unter Laborbedingungen mit Verkabelungen und Ableiten multipler Parameter

–       Multipler Schlaflatenztest (MSLT)

–       Multipler Wachbleibetest (MWT)

Es werden Patienten behandelt mit:
–       Schnarchen (Rhonchopathie),

–       nächtlichen Atemaussetzern (obstruktive / zentrale Atmungsstörung)

–       z.T. Schlafstörungen durch Tagesrhythmusstörungen

Seit 30 Jahren: zertifiziert und Akkreditiert durch die DGSM (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin)  http://www.dgsm.de

Intensivmedizin

Intensivmedizin

Auf unseren interdisziplinären Intensivstationen werden Patienten behandelt, bei denen die Funktion eines oder auch mehrerer lebenswichtiger Organe beeinträchtigt ist. Diese Beeinträchtigung führt dazu, dass diese Personen entweder intensive Pflege oder auch Überwachung, oftmals jedoch beides, benötigen. Diese Zuwendung ist auf normalen Bettenstationen oftmals nicht zu gewährleisten. In manchen Fällen geht die Beeinträchtigung so weit, dass Medikamente oder Pflege allein nicht mehr ausreichen. Viele dieser Organfunktionen können durch moderne Technik vorübergehend unterstützt oder teilweise sogar ganz ersetzt werden. Zusammen mit der Behandlung der ursächlichen Krankheit wird damit dem Körper die Möglichkeit gegeben, sich zu erholen und die Organfunktionen im Verlauf wieder eigenständig zu übernehmen. Nachdrückliches Ziel unserer Arbeit ist das Wiederherstellen eines selbstbestimmten Lebens. Die Angst vieler Menschen  vor „lebensverlängernder Apparatemedizin“ versuchen wir ernst zu nehmen und im interdisziplinären Gespräch mit den Angehörigen, den Patienten selbst, der Seelsorge sowie im pflegerischen und ärztlichen Team zu bewerten und zu einem gemeinsamen Entschluss zu kommen. Eine lediglich lebensverlängernde Therapie ist nicht Teil unserer Berufsauffassung .

Wie auf vielen Intensivstationen, sind auch bei uns alle etablierten Verfahren der maschinellen Beatmung (sowohl invasiv über Endotrachealtubus oder Trachealkanüle, als auch nichtinvasiv über verschiedene Masken) sowie der Nierenersatztherapie (z. B. Dialyse oder Hämofiltration) verfügbar.

Weiterhin bieten wir ein umfassendes Spektrum an weitergehender Diagnostik unmittelbar auf der Station an. Dazu gehören jegliche Arten der Ultraschalldiagnostik (inkl. TEE) sowie auch der Endoskopien mit entsprechenden Interventionsmöglichkeiten.

Ein besonderer Schwerpunkt der Station ist die Diagnostik und Therapie von pneumologischen Erkrankungen. Dazu gehören sowohl die Behandlung akuter Lungenerkrankungen sowie die Initiierung dauerhafter Heimtherapien mit Heimbeatmungsgeräten bei chronischen Erkrankungen, in erster Linie der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). In diesem Rahmen erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Firmen ResMed sowie Heinen & Löwenstein als führende Anbieter von Heimbeatmungssystemen.

Sowohl die schweren Krankheiten unserer Patienten als auch deren intensive Behandlung machen eine besonders aufwendige Überwachung unverzichtbar. Unsere Patienten sind daher neben Schläuchen für Medikamente, Infusionen, Beatmung etc. auch an zahlreiche Sensoren von Überwachungsgeräten angeschlossen und dürfen in der Regel das Bett nicht selbständig verlassen.

Zur Betreuung unserer Patienten stehen sowohl Pflegepersonal als auch Ärzte rund um die Uhr im Schichtdienst zur Verfügung. Große Teile unseres Pflegepersonals sind Fachgesundheits- und Krankenpflegerinnen bzw. -pfleger für Intensivpflege und Anästhesie, und damit zusätzlich besonders geschult für die Pflege an schwerst kranken Menschen. Die auf der Station eingesetzten Ärztinnen und Ärzte befinden sich in fortgeschrittener Weiterbildung und werden ständig unterstützt durch 3 intensivmedizinisch erfahrene und speziell weitergebildete Oberärzte.

Hinweise für Besucher:

Besuche sind prinzipiell zu jeder Tageszeit möglich, sollten sich aber in erster Linie auf Kernzeiten konzentrieren um die pflegerischen Abläufe und Visiten einhalten zu können. Eine telefonische Absprache (02594-9221038) kurz vor Ihrem Besuch erleichtert uns zusätzlich die Organisation und vermeidet mitunter eine längere Wartezeit. In schweren Ausnahmefällen ist natürlich ein Besuch jederzeit und ohne Anmeldung möglich.

Die Kernbesuchszeiten sind täglich von 10-13 Uhr sowie von 14-20 Uhr.

 

Ergänzende Hinweise:

Auf unserer Intensivstation werden rund um die Uhr schwerstkranke und ständig überwachungsbedürftige Patienten behandelt. Das erfordert bereits routinemäßig einen besonderen persönlichen Einsatz der Ärzte und Pflegekräfte. Besonders im Rahmen von Notfallsituationen kann es daher zu mitunter längeren Verzögerungen kommen bis ein Besuch oder auch ein Gespräch möglich ist. Wir bitten Sie daher ausdrücklich um Verständnis, dass Besuche nicht immer ohne Wartezeiten garantiert werden können. Trotzdem  versuchen wir  mit viel Einsatzbereitschaft, Besuche von Angehörigen zeitnah zu ermöglichen.

Dabei sind wir aber gleichzeitig verpflichtet auf die Intimsphäre der anderen Patienten Rücksicht zu nehmen. Die baulichen Begebenheiten lassen eine ausnahmslose Einzelzimmerunterbringung von Patienten nicht zu, so dass in vielen Fällen mit einer Sichtschutzwand gearbeitet wird. Wir zählen daher auch auf Ihre Diskretion und Ihr Verständnis. Bitte schenken Sie Ihrem erkrankten Angehörigen Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit!

Im Falle einer möglichen Zustandsverschlechterung Ihres Angehörigen erfolgt von pflegerischer oder ärztlicher Seite ein Gespräch mit Ihnen, nach Möglichkeit noch vor Betreten des Zimmers.

Besuche jedweder Art sind für schwer kranke Menschen wichtig und werden ausdrücklich begrüßt als wichtiger Teil des Heilungsprozesses. Sie sind aber auch anstrengend und müssen demzufolge oft zeitlich begrenzt werden. Dafür bitten wir um Ihr Verständnis. Darüber hinaus können wir grundsätzlich nur 2 Besucher gleichzeitig zu einem Patienten lassen. Ausnahmen können in begründeten Einzelfällen gemacht werden.

Bitten haben sie ebenfalls Verständnis dafür, dass wir Kindern unter 12 Jahren zu deren eigenem Schutz grundsätzlich keinen Zutritt erlauben.

Telefonische oder persönliche Auskünfte geben Ihnen die diensthabenden Ärzte, sofern ihnen die Versorgung der Patienten dafür Zeit lässt (die dringende Behandlung der Schwerkranken geht dabei vor).

Bitte vereinbaren Sie im Kreise aller Angehörigen, dass eine Kontaktperson als konkreter Ansprechpartner ärztliche oder pflegerische Auskunft einholt (telefonisch oder persönlich während der Besuchszeiten) und an alle anderen weitergibt. Es ist uns, gerade im Falle von Großfamilien, nicht möglich mit jedem einzelnen Familienmitglied persönlich zu sprechen. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Das komplette Team der Intensivstation (dAE) bedankt sich für Ihr Entgegenkommen und freut sich auf Ihren Besuch.

 

Zentrum

Darmzentrum

 

INFORMATIONSPLUS

Weiterbildungsermächtigung

Weiterbildungsermächtigung

Volle Weiterbildungsermächtigung für

  • 3 Jahre Innere Medizin und Allgemeinmedizin
  • 3 Jahre Gastroenterologie
  • Hämatologie und internistische Onkologie
  • 1 Jahr Infektiologie
  • 18 Monate Diabetologie

Christophorus-Kliniken GmbH


Standort Coesfeld

Südring 41, 48653 Coesfeld
Telefon: 02541 89-0
Fax: 02541 89-13509

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Standort Dülmen

Vollenstraße 10, 48249 Dülmen
Telefon: 02594 92-00
Fax: 02594 92-23580

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Standort Nottuln

Hagenstraße 35, 48301 Nottuln
Telefon: 02502 220-0
Fax: 02502 220-36200

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