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Notfallkontakte

KLINIK FÜR FRAUENHEILKUNDE UND GEBURTSHILFE

Der Schutz der werdenden Mütter, ihrer Familien und unserer Mitarbeitenden erfordert ein verantwortungsvolles und restriktives Handeln.
Aus dem Grund haben wir die Abläufe rund um die Geburt im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in dieser Ausnahmesituation angepasst:

Wir bitten Frauen, die zu Routineuntersuchungen ins Klinikum kommen, zunächst alleine, ohne Begleitung, die Klinik aufzusuchen.

Der Partner gehört aus unserer Sicht allerdings zur Entbindenden. Wir möchten Ihnen gerne ein gemeinsames Geburtserlebnis ermöglichen. Mit Beginn der eigentlichen Geburtsphase und Aufnahme der werdenden Mutter in einen Kreißsaal (dies kann durchaus einige Stunden vor der eigentlichen Geburt sein) wird der Partner oder eine andere gewünschte Begleitperson hinzugerufen und kann dann intensiv die Gebärende begleiten. Voraussetzung ist natürlich, dass der Partner gesund und frei von einem Corona-Verdacht ist.

Dies gilt auch, wenn die werdende Frau und / oder der Partner bereits eine Corona-Infektion durchgemacht und die erforderliche Quarantäne hinter sich gebracht haben. Auch wenn die Virologen aktuell von einer Immunität nach erfolgter Infektion ausgehen, lässt sich das  – leider – aber noch nicht beweisen. Wir wissen aus Verläufen bei anderen Infektionserkrankungen, dass es manchmal doch nicht zu einer ausreichenden Immunisierung kommt, was eine erneute Infektion dann nicht ausschließt. Wenn  – hoffentlich – in naher Zukunft eine  Antikörperbildung gegen das Virus im Blut der Patienten nachgewiesen werden kann, ist die Aussage bezüglich einer Immunität (ähnlich wie bei Röteln und Windpocken u.a.) deutlich sicherer.

Damit wir dieses Vorgehen auch in den kommenden Wochen beibehalten können (viele andere Kliniken haben komplett die Kreißsäle für Begleitpersonen geschlossen) müssen wir gerade als das Perinatalzentrum im westlichen Münsterland sehr darauf achten, dass wir keine Erhöhung der Infektionsraten in diesem Bereich haben und damit auffällig werden. Dann müssten auch wir den Kreißsaal für Begleitpersonen schließen.


Die Frauenklinik gehört zu den größten geburtshilflich-gynäkologischen Abteilungen im Münsterland und umfasst ein breites Behandlungsspektrum. Schwerpunkte unseres Angebots sind die Geburtshilfe, Brusteingriffe, Behandlung von Inkontinenz und Beckenbodensenkungen sowie vaginale Eingriffe.

Jeder unserer erfahrenen Chefärzte steht für einen dieser Schwerpunkte und hat zur Abklärung der optimalen Therapie hochmoderne diagnostische Verfahren zur Verfügung.

Im Perinatalzentrum Level 1 kümmern wir uns fürsorglich um Sie als Schwangere und bieten Ihnen zusammen mit der Kinderklinik Sicherheit und Geborgenheit auch für Ihr Kind.

Als Brustzentrum Münsterland sind wir anerkanntes und zertifiziertes Behandlungszentrum für Brustkrebs. Das bedeutet für Sie ein Höchstmaß an Sicherheit durch Erfahrung.

Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum bietet moderne Verfahren zur Therapie von Senkungsbeschwerden und Inkontinenz.

Die Chefärztinnen und Chefärzte der Frauenklinik bieten für Privatversicherte und Selbstzahler eine Privatsprechstunde an. Unabhängig vom Schwerpunkt des einzelnen Arztes kann die Patientin wählen, wer sie betreuen soll. Bei speziellen Fragestellungen kann der jeweilige Spezialist hinzugezogen werden und wir betreuen gemeinsam und zeitnah „unter einem Dach“. Auch in Urlaubszeiten oder Verhinderungen ist immer ein Chefarzt vor Ort und längere Wartezeiten bei Beschwerden können so vermieden werden. Die Terminvergabe erfolgt über die n.g. Sekretariate.

Unser großes Anliegen ist es, Ihnen das Gefühl zu vermitteln, bei uns gut aufgehoben zu sein.

frauenklinik_chefarztDr. med. Norbert Riedel, Chefarzt | Dr. med. Claudia Fischäß-Pfeiffer, Chefärztin | Dr. med. Ute Middermann-Blank, Chefärztin | Dr. med. Klaus-Dieter Jaspers, Chefarzt

WIR BIETEN IHNEN

Wir bieten Ihnen in unserer Frauenklinik ein großes Spektrum geburtshilflich-gynäkologischer Leistungen an.

Sprechen Sie uns gerne an.

Gynäkologie

Gynäkologie

Neben der konservativen Behandlung gynäkologischer Erkrankungen hat die Frauenklinik folgende operative Schwerpunkte:

Senkungsbeschwerden und Inkontinenz

Wenn nicht-operative Maßnahmen nicht mehr weiterhelfen, können nach vorheriger urodynamischer Untersuchung (Blasendiagnostik) moderne operative Verfahren zur Behandlung der Harninkontinenz, wie z.B. die Einlage so genannter spannungsfreier Vaginalbänder (TVT, TVT-O), aber auch Senkungsoperationen (durch die Scheide oder vom Bauchraum aus) in unserem Beckenbodenzentrum durchgeführt werden.

Gynäkologische Erkrankungen einschließlich Brustkrebs

Die klassischen Operationen behinhalten alle Operationen bei Erkrankungen der Gebärmutter und Senkungszuständen sowie Operationen bei gut- und bösartigen Erkrankungen. Erkrankungen der Eierstöcke sowie der Gebärmutter werden stadiengerecht operiert.

Als ein Träger des Brustzentrums Münsterland kann das Mamma-Karzinom mit besonderer Kompetenz behandelt werden.

In der weiblichen Brust können nach der Vordiagnostik zusammen mit der Klinik für Radiologie auch kleinste nicht tastbare Veränderungen mit einem speziellen Gerät “stereotaktisch” dargestellt und bei entsprechenden Bedingungen ohne herkömmliche Operation durch Vakuumaspiration entfernt werden. Brusterhaltende Operationsverfahren bei bösartigen Erkrankungen sind dabei das angestrebte Ziel (siehe Leistungsspektrum des Brustzentrums).

Minimal-invasive Chirurgie

Die Laparaskopie (“Schlüssellochchirurgie”) hat sich zu einem der Schwerpunkte der Abteilung entwickelt (z. B. Gebärmutterteilentfernung, Gebärmutterentfernung, Operation gutartiger Eierstocks- und Eileitererkrankungen). Bei dieser Methode werden im rahmen von Bauch- oder Gebärmutterspiegelungen viele Operationen durchgeführt, durch die ein Bauchschnitt vermieden werden kann.

Diese Eingriffe erfolgen überwiegend im Zentrum für ambulante Operieren. Durch die Rückendeckung und Nähe der Fachabteilung des Krankenhauses können dort auch größere Eingriffe durchgeführt werden.

Ambulante gynäkologische Operationen

Zur Zeit werden folgende Eingriffe im Zentrum für ambulantes Operieren angeboten:

  • Endometriosebehandlungen
  • Abrasio (Ausschabungen der Gebärmutter)
  • Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung), diagnostisch und operativ
  • Endometriumablationen mit dem Thermablate EAS™-Verfahren bei chronischen Blutungsstörungen und Wunsch nach Gebärmuttererhaltung
  • Cerclagen (Muttermundverschluss)
  • Konisationen (Gewebeentfernungen)
  • Entfernung von Tumoren der weiblichen Brust
  • Endoskopische Eingriffe an den Eierstöcken, Eileitern, Endometriosen, Myomentfernungen etc.
  • Weitere kleine Eingriffe

Geburtshilfe

Geburtshilfe

Sie sind schwanger – vielleicht zum ersten Mal – oder schon eine erfahrene Mutter. Die Diagnose der Schwangerschaft hat Sie überrascht oder ist vielleicht schon lange herbeigesehnt, vielleicht sogar nach Monaten der Planungen oder einer Sterilitätstherapie.

Hinter Ihnen liegt bislang ein unauffälliger Schwangerschaftsverlauf und die Geburt wird sehnsüchtig erwartet. Oder gibt es Besonderheiten bei Ihnen oder in Ihrer Familie, so dass Ihre Frauenärztin/Ihr Frauenarzt von einer Risikoschwangerschaft spricht?

Sie suchen eine Geburtsklinik mit angeschlossener Kinderklinik (Perinatalzentrum) die sich möglichst umfassend mit allen Problemen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett bei Mutter und Kind auskennt, in der man lange vor der anstehenden Geburt im Rahmen der so genannten vorgeburtlichen Diagnostik (Pränataldiagnostik) in enger Zusammenarbeit mit den betreuenden Fachärzten und Hebammen Probleme bei Kind oder Mutter erkennen und sich entsprechend auf die Geburt vorbereiten kann.

Sie möchten sicher sein, dass rund um die Uhr ein kompetentes, gut ausgebildetes Team aus Hebammen und Ärzten bereit steht, das mit Begeisterung in der Geburtshilfe tätig ist. Sie möchten, dass dies Team regelmäßig intensiv geschult wird, um auftretende Notfälle möglichst umgehend zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen – zu Ihrem Wohl und dem Wohl Ihres Kindes.

Sie möchten spüren, dass Teamgeist zwischen den verschiedenen Abteilungen des Hauses wie Frauen- und Kinderklinik, Kinderintensivstation, Kreissaal, OP- und Anästhesie sowie Wöchnerinnenstation nicht nur auf den Papier existiert, sondern bei ganz enger räumliche Nähe „Tür an Tür“ intensiv gelebt wird.

Sie möchten natürlich entbinden, vielleicht auch in der Badewanne, auf dem Hocker oder an der Sprossenwand oder auch ganz anders – einfach spontan entscheiden können. Sie möchten auch mal in Ruhe gelassen werden mit Ihrem Partner und dennoch sicher sein, dass auf Sie und Ihr Kind immer geachtet wird.Ihr Kind liegt noch „verkehrt herum“, in einer Steißlage.

Sie suchen eine Klinik, die Ihnen nicht nur den Kaiserschnitt, sondern alternativ auch die äußere Wendung oder die Entbindung Ihres Kindes aus der Steißlage anbieten kann.

Bei der ersten Schwangerschaft wurde ein Kaiserschnitt durchgeführt, aber jetzt möchten Sie „normal“ entbinden und suchen Hebammen und Geburtshelfer, die große Erfahrung damit haben.

Im Wochenbett möchten Sie intensive Unterstützung und Betreuung auf allen Ebenen erfahren, Sie möchten stillen und ahnen, dass Sie kompetente Unterstützung brauchen, auch beim Übergang in die ambulante Nachbetreuung.

Sie möchten eine Kinderklinik in der Nähe wissen, die alle Neugeborenen mitbetreut und Sie bei erkennbaren Problemen oder Erkrankungen Ihres Kindes informiert und berät.

Falls Sie eine oder mehrere Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, sollten Sie zu uns kommen.

In diesem Fall bieten wir Ihnen ein Geburtsplanungsgespräch  an, das in der Regel in Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter der anästhesiologischen Abteilung stattfindet.

Geburtsplanungsgespräche finden in der Regel zwischen der 32. – 36. SSW statt, sind aber auch abhängig von der Fragestellung.

Wer sollte sich angesprochen fühlen?

Alle Schwangeren, die bei uns entbinden möchten.

Risikoschwangerschaften wegen

  • spezieller Vorgeschichte (z. B. mehrere Fehlgeburten)
  • Sterilitätsbehandlungen
  • vorbestehender Erkrankungen (z. B. Diabetes, Gerinnungsstörungen, Infektionen, Augenerkrankungen)
  • Mehrlingsschwangerschaften
  • Genetischer Erkrankung eines oder mehrerer Kinder
  • Voroperationen der Mutter (Kaiserschnitt, Gebärmutteroperationen etc.)

Jede Schwangere mit speziellen Fragestellungen zu Geburt oder Wochenbett

  • Geburtsleitung, Wasser- oder Hockerentbindung etc.
  • Steißlagenentbindung – vaginal, äußere Wendung oder Kaiserschnitt
  • sehr große oder sehr kleine Kinder
  • Nabelschnurblutspende
  • Fragen zu einer geplanten Adoption
  • Besondere soziale Fragestellungen betreffend Hilfe bei der Betreuung von Kind und Familie im Wochenbett und darüber hinaus („Bunter Kreis“, „Guter Start“, SPZ etc.)
  • Besprechung der Behandlung und des Geburtszeitpunktes eines Kindes, von dem man nach der vorgeburtlichen Diagnostik weiß, dass es erkrankt geboren wird (z. B. bei bekanntem Herzfehler, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, Fuß- oder Beinfehlstellungen etc.)
  • Jederzeit auch bei Ängsten und Verunsicherung, was bei Geburt und Wochenbett im Einzelfall zu erwarten ist.

Wir freuen uns, unseren Kreißsaal für Führungen zumindest digital wieder öffnen zu können und Ihnen so einen Einblick in unsere Räumlichkeiten zu geben und Ihnen Kolleginnen aus dem Team vorzustellen:

 

 

ZENTREN

Perinatalzentrum – Level I

Beckenbodenzentrum – Harnkontinenzbehandlungen

Brustzentrum – Senologie

Weiteres Team

Hebammen

 

NOTFALLKONTAKTE

Akute Notfälle

Notruf-Nr. 112

Zentraler häuslicher Notfalldienst
Tel. -Nr. 116 117
Notfalldienst Coesfeld
Notfalldienst Dülmen

Standort Coesfeld
Tel. -Nr. 02541 89-0
Südring 41, 48653 Coesfeld

Durchwahl Standort Dülmen
Tel. -Nr. 02594 92-00
Vollenstraße 10, 48249 Dülmen

Durchwahl Standort Nottuln
Tel. -Nr. 02502 220-0
Hagenstraße 35, 48301