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Notfallkontakte

Akute Notfälle

Notruf-Nr. 112

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Tel. -Nr. 116 117
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Standort Coesfeld
Tel. -Nr. 02541 89-0
Südring 41, 48653 Coesfeld

Durchwahl Standort Dülmen
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Durchwahl Standort Nottuln
Tel. -Nr. 02502 220-0
Hagenstraße 35, 48301

CHIRURGISCHE KLINK 2

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Die Schwerpunkte unserer Abteilung liegen in der Endoprothetik (künstlicher Gelenkersatz) der großen Gelenke, insbesondere des Hüft-, Knie- und Schultergelenks und in der Behandlung von Sportverletzungen.

In der Endoprothetik werden an der Hüfte schonende (minimal invasive) Operationsmethoden und modernste Prothesen eingesetzt.

In der Knieendoprothetik bestehen besondere Erfahrungen in der Implantation von Teilprothesen (Schlitten) und patientenspezifischen Prothesen, d. h. für jeden Patienten individuell hergestellte Implantate.

Für die Unfallchirurgie stehen modernste knochen- und weichteilschonende Methoden zur Verfügung, um Knochenbrüche und Gelenkverletzungen zu stabilisieren und schnell mit Hilfe unserer Physiotherapieabteilung wieder in Funktion zu bringen.

Sportverletzungen wie Kreuzbandrisse, Schulterverrenkungen und Sehnenrisse an der Schulter werden mit modernsten, minimal invasiven Arthroskopiemethoden (Schlüssellochtechnik) operiert.

In unserem neu formierten Alterstraumatologischen Zentrum (ATZ) werden ältere Unfallpatienten optimal interdisziplinär betreut, rasch operiert und sofort nach der Operation mobilisiert. Eine anschließende Reha kann auch hausintern durchgeführt werden.

Bei Notfällen übernimmt qualifiziertes Fachpersonal in unserer Chirurgischen Ambulanz Ihre Behandlung. Sie können sich an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag dort einfinden.

 

Dr. Dirk-Sven Jakob, Chefarzt

 

WIR BIETEN IHNEN

Orthopädie

Orthopädie

Arthroskopische Verfahren (Gelenkspiegelungen) ermöglichen bei Verletzungen und Schäden am Knie-, Sprung-, Ellenbogen- und Schultergelenk eine Behandlung direkt nach der Diagnosestellung. Es wird minimal-invasiv, also mit kleinen Schnitten vorgegangen, um eine schnelle Rehabilitation zu begünstigen, z. B. bei Meniskusschäden des Kniegelenks oder beim Kreuzbandriss und notwendiger Ersatzoperationen (Kreuzbandplastik).

Bei Gelenkfrakturen im Hüftbereich kommt bei fortgeschrittenem Lebensalter oft nur der prothetische Gelenkersatz in Betracht. Dies gilt auch bei schwerster Arthrose (Gelenkverschleiß), sei es nach vorangegangenem Unfall oder aufgrund chronischer Erkrankungen. Vorwiegend sind Hüft- und Kniegelenk betroffen. Bei geplanten Eingriffen werden nach vorangegangener Eigenblutsprende vorzugsweise zementfreie Prothesen implantiert. Hierbei wird die comptergestützte Navigation eingesetzt. Bei Prothesenlockerungen werden moderne, die Knochensubstanz erhaltende Wechseloperationen durchgeführt.

Bei Brüchen der Brust- und Lendenwirbelsäule, die aufgrund einer Osteoporose auftreten, wird als Stabilisierungsverfahren die Kyphoplastie durchgeführt. Mit diesem Verfahren können Schwerzen gemindert, Knochen gefestigt und Wirbelkörper in ihrer Form wiederhergestellt werden.

Zum Leistungsspektrum der Abteilung gehören auch Korrekturoperationen, wie z.B. bei Fehlbildungen an den Füßen (Hammerzehen, Hallux valgus). Korrigiert werden auch fehlerhaft verheilte Knochenbrüche.

Besonderen Wert legt das Team auf eine sorgfältige Nachbehandlung, sowohl bei operativen Eingriffen als auch bei chronischen bzw. konservativ-funktionellen Erkrankungen (z. B. Bandscheibenvorfall). Der Abteilung steht dabei ein leistungsfähiges Physiotherapie-Team zur Seite.

Viele Operationen werden nicht stationär, sondern ambulant durchgeführt. Dies gilt z. B. für Eingriffe an der Hand, kleinere Implantatentfernungen oder Arthroskopien. Diese werden in der dem Krankenhaus angeschlossenen Ambulanzklinik durchgeführt.

Unfallchirugie

Unfallchirurgie

schockraum-jpgUnfälle am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr, im privaten Bereich zu Hause oder beim Sport führen bisweilen zu ungeahnten körperlichen Schäden und stellen für den Betroffenen und seine Angehörigen eine akute Veränderung ihrer Lebenssituation dar.

Um eine rasche Wiedereingliederung im täglichen Leben zu Hause und am Arbeitsplatz oder auch eine Wiedererlangung der Sportfähigkeit zu gewährleisten, stehen für das Team der Unfallchirurgie die Behandlungsziele „Wiederherstellung einer vollen Gebrauchsfähigkeit der verletzten Gliedmaße mit kleinstem Risiko in kürzester Zeit“ im Vordergrund.

Um diesen Zielen gerecht zu werden, stehen für Patienten mit Knochenbrüchen eine große Zahl technisch anspruchsvoller Implantate zur Stabilisierung bereit. Dabei ist die Klinik bestrebt, das Operationstrauma durch eine minimal-invasive Versogung mit biologischen Verfahren, z. B. Marknagelung, so gering wie mögich zu halten.

Dies gilt auch für die Chirurgie der großen Gelenke (Hüfte, Schulter, Knie), bei der in erster Linie arthroskopische Verfahren (Gelenkspiegelung) eingesetzt werden. Außerdem wird das so geannte „AO-Verfahren“ (AO = Internationale Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen) angewandt, bei dem Gelenkbrüche durch winkelstabile Implantate rekonstruiert werden können.

Ambulante Operationen

Ambulante Operationen

Bei vielen Operationen ist eine stationäre Behandlung nicht erforderlich. So können beispielsweise Eingriffe an der Hand, kleine Implantatentfernungen oder Arthroskopien oft ambulant in dem dem Krankenhaus angeschlossenen Ambulanten OP-Zentrum durchgeführt werden.

 

INFORMATIONSPLUS

Was muss ich mitbringen?

Was muss ich mitbringen?

  • Überweisung/Einweisung von einem niedergelassenen Orthopäden oder Chirurgen oder Einweisung vom Hausarzt.
  • Röntgenvorbefunde
  • Medikamentenliste
  • Unterlagen über Vorbehandlungen (OP-Berichte etc.)
  • ggf. Patientenverfügung

Zwei Tage vor der stationären Aufnahme findet ein OP-Vorbereitungsgespräch mit Anästhesist und Operateur statt. An diesem Tag können Sie sich auch bereits an der Patientenverwaltung anmelden.

Der Eingriff und die Nachbehandlung

Der Eingriff und die Nachbehandlung

Am Tag der Operation melden Sie sich an der Patientenverwaltung an und begeben sich dann direkt zur Station.
Ggf. kommt für Sie eine

  • Nachbehandlung in einer Rehabilitationsklinik
  • Geriatrische Komplexbehandlung
  • Anschlussheilbehandlung
  • Erweiterte ambulante Physiotherapie

in Frage.

Unter Einschaltung des Sozialdienstes wird die für Sie beste Weiterbehandlung festgelegt.

Spezialsprechstunde

SPEZIALSPRECHSTUNDEN

Die Klinik bietet Spezialsprechstunden für Kinder und Erwachsene an:

  • Schultersprechstunde
  • Gelenksprechstunden und Endoprothtik
  • Sprechstunde für Sportverletzungen
  • Sprechstunden für Fußchirurgie
  • Privatsprechstunde des Chefarztes

Terminabsprachen für die Sprechstunden sind unter 02541 89-12010 möglich.

Patienten mit frischen Verletzungen und akuten Erkrankungen können die Sprechstunden auch ohne Termin nutzen. Die Notfallambulanz ist rund um die Uhr besetzt. Von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr steht als Koordinator Herr Dr. Hassels täglich als Ansprechpartner und für Fragen zur Verfügung.

 

Chirurgische Ambulanz Coesfeld

Ein Team aus zuständigen Ärztinnen und Ärzten und Leitung von Herrn Dr. med. Hermann-Josef Hassels, erfahrenen Krankenschwestern und -pflegern und Sekretärinnen nehmen die Patienten entgegen.

Zunächst melden Sie sich in der Anmeldung an und werden anschließend aufgerufen.

Durch die erfolgende Untersuchung wird sich herausstellen, ob die ärztliche Behandlung ambulant erfolgen kann und die Patientin/der Patient danach wieder nach Hause gehen darf, oder ob sie/er zur weiteren Behandlung im Krankenhaus bleiben muss.

Die chirurgische Ambulanz ist mit modernen Geräten ausgestattet, um auch Schwerverletzte optimal versorgen zu können. Ist eine Behandlung in einer Spezialklinik erforderlich, wird nach der ersten gründlichen Versorgung der verantwortliche Arzt eine Verlegung in die Wege leiten, welche mit dem Hubschrauber oder Notarztwagen erfolgt. Bei schwerverletzten Patienten, die durch die Leitstelle angekündigt wurden, wird Trauma-Alarm ausgelöst. Dieses bedeutet, dass sofort Ärzte der Fachrichtungen Anästhesie, Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Radiologie zum Notfallraum in die Ambulanz zusammen um den Patienten direkt zu sichten und um weitere Maßnahmen abzustimmen.

Patienten, die zur stationären Aufnahme in die chirurgische Abteilung unseres Krankenhaus kommen, melden sich zunächst in der Patientenaufnahme, dem ersten Raum der Ambulanz. Dort werden die erforderlichen Personalien erfasst. Anschließend werden in der chirurgischen Ambulanz die notwendigen Voruntersuchungen durchgeführt z. B. Blutentnahme. Die Patienten werden über die jeweils bevorstehende Operation und Behandlung ausführlich von den Ärzten aufgeklärt.

Neben der Unfallambulanz findet eine regelmäßige Sprechstunde statt. Zu diesen Sprechstunden kommen Patienten, die von niedergelassenen Ärzten überwiesen worden sind, und Patienten, die nach der Entlassung eine sog. „nachstationäre Behandlung“ benötigen.

 

WIR BIETEN IHNEN

In der chirurgischen Ambulanz werden

  • Notfälle versorgt, die sich selber einfinden
  • Notfälle, die mit dem Rettungswagen eintreffen behandelt
  • stationäre Patienten aufgenommen
  • nachstationäre Behandlungen durgeführt
  • Patienten behandelt,

die zur Sprechstunde einbestellt wurden.

Die Schwestern und Pfleger nehmen ankommende Patienten in Empfang und kümmern sich um die weitere Versorgung. In dringenden Fällen werden sie sofort in ein Behandlungszimmer gebracht, um vorrangig untersucht zu werden.

Notfälle führen leider manchmal dazu, dass andere Patienten etwas länger warten müssen.

Durch die Untersuchungen wird sich herausstellen, ob die ärztliche Behandlung ambulant erfolgen kann und die Patientin/der Patient danach wieder nach Hause gehen darf, oder ob sie/er zur weiteren Behandlung im Krankenhaus bleiben muss.

Die chirurgische Ambulanz ist mit modernen Geräten ausgestattet, um auch Schwerverletzte optimal versorgen zu können. Ist eine Behandlung in einer Spezialklinik erforderlich, wird nach der ersten gründlichen Versorgung der verantwortliche Arzt eine Verlegung in die Wege leiten, welche mit dem Hubschrauber oder Notarztwagen erfolgt. Bei schwerverletzten Patienten, die durch die Leitstelle angekündigt wurden, wird Trauma-Alarm ausgelöst. Dieses bedeutet, dass sofort Ärzte der Fachrichtungen Anästhesie, Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Radiologie zum Notfallraum in die Ambulanz zusammen um den Patienten direkt zu sichten und um weitere Maßnahmen abzustimmen.

Zu den Aufgabengebieten in der Chirurgischen Ambulanz gehört die Erstversorgung chirurgischer Notfallpatienten. Dies können die Behandlung von Arbeitsunfällen, aber auch von Sportverletzungen oder sonstigen Verletzungen, die der chirurgischen Behandlung bedürfen,sein.

Neben der Erstversorgung gehören auch Nachsorgeuntersuchungen zum Leistungsspektrum der Chirurgischen Ambulanz. Darüber hinaus kümmert sich das Pflegepersonal um Neuvorstellung von Patienten und die OP-Planung. Das medizinische Personal informiert und berät die Patienten über chirurgische Behandlungsmöglichkeiten der einzelnen Verletzungen. Nicht zuletzt obliegt der chirurgischen Ambulanz die Koordination zwischen den einzelnen chirurgischen Fachabteilungen und dem Ambulanten OP-Zentrum sowie die Einteilung der Patienten für die stationäre oder ambulante Behandlung.

Jeder Arbeitnehmer, jeder Schüler ist während seiner Arbeitszeit bzw. Schulzeit durch die Berufsgenossenschaft oder Gemeindeunfallversicherung unfallversichert. Dies bedeutet, dass auch der Weg von der Wohnung zur Arbeit und zurück in diesen Versicherungsschutz eingeschlossen ist. Nur den Ärzten, die besondere personelle und räumliche voraussetzungen erfüllen – wie z. B. im Krankenhaus – haben die Ermächtigung zu diesem berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren.

Chirurgisches Portal Dülmen

Um eine hochqualifizierte Behandlung unfallchirurgischer und orthopädischer Patienten im stationären Bereich gewährleisten zu können, wurde die Konzentration der unfallchirurgischen Betten in Coesfeld nötig. Gleichzeitig soll die Vor-Ort-Versorgung Dülmener Patienten weiterhin gesichert werden.

Aus diesem Grund wurde in Dülmen ein Chirurgisches Portal eingerichtet, welches als Erstversorger einen Brückenkopf zur Chirurgie in Coesfeld darstellt. Das Chirurgische Portal ist montags bis freitags zwischen 8:00 und 18:00 Uhr erreichbar.

Nach Durchführung diagnostischer und therapeutischer Erstmaßnahmen sorgt die ärztliche Leitung im Falle einer erforderlichen stationären und/oder operativen Behandlung für die Verlegung des Patienten in den unfallchirurgischen Schwerpunkt nach Coesfeld.

Als weiterer Service für Patienten kann die OP-Vorbereitung (OP-Aufklärung und Anästhesiegespräch) wie auch die postoperative Nachbehandlung im Chirurgischen Portal in Dülmen durchgeführt werden.

Ein Ärzteteam steht vor Ort zur Verfügung.

Donnerstags Vormittags nimmt Herr Dr. Reher ambulante elektive Eingriffe in Dülmen vor und ist ansonsten im Ambulanten OP-Zentrum in Coesfeld tätig, um dort mittwochs und freitags vormittags zu operieren.

Am Donnerstag Vormittag wird der OP-Bereich für elektive Eingriffe geöffnet sein. Die operative Versorgung der HNO-Patienten erfolgt in gebündelter Form innerhalb einer Kalenderwoche im Monat. In dieser Zeit wird ein anästhesiologischer Dienst vor Ort sein.

Im Notfall ist die Notfalldienstpraxis unter der landesweit einheitlichen
Telefonnummer 116 117 außerhalb der Öffnungszeiten niedergelassener Ärzte Ihr Ansprechpartner.