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Pressemitteilungen


Gespendetes Nabelschnurblut aus Coesfeld rettete weltweit 26 Patienten

Christophorus-Kliniken Coesfeld Frauenklinik Nabelschnurblutspende

26 kranke Menschen konnten bisher durch Nabelschnurblut aus Coesfeld gerettet werden! Die Patienten sind 21 Erwachsene und 5 Kinder, die unter akuten Leukämien oder angeborenen Stoffwechselerkrankungen litten und dringend gesunde Stammzellen benötigten. Alle Patienten hatten im weltweiten Knochenmarkspenderregister mit 22 Millionen freiwilligen Knochenmarkspendern keine passenden Stammzellspender gefunden.
Ihnen konnten die Spenden des Nabelschnurblutes helfen, die Mütter in den Christophorus-Kliniken Coesfeld gespendet haben. Die Christophorus-Kliniken möchten sich bei allen Müttern für die Spende bedanken!

„Nabelschnurblut enthält „immunologisch unreife“ Stammzellen. Das bedeutet, dass sich diese Stammzellen besser an den Körper eines Patienten anpassen können als Zellen von Erwachsenen“, erklärt Dr. Norbert Riedel, Chefarzt der Frauenklinik.

Das Coesfelder Krankenhaus arbeitet seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit der José Carreras Nabelschnurblutstammzellbank des Universitätsklinikums Düsseldorf zusammen. Durch diese Kooperation entstehen für die Spenderinnen keine Kosten.
Die Nabelschnurblutspenden aus Coesfeld gingen an Patienten in der ganzen Welt – neben Deutschland auch nach Dänemark, Frankreich, Italien, Niederlande, Schweden, Spanien, England, Neuseeland und in die USA.

Infokasten Spende Nabelschnurblut

Im Rahmen der Geburtsplanung werden die Schwangeren mündlich und schriftlich über die Möglichkeit der Nabelschnurblutspende informiert. Nach der Geburt des Kindes werden wenn möglich mehr als 100 ml des Nabelschnurblutes entnommen, das ansonsten ungenutzt entsorgt werden muss. Seit Ende der 80-er Jahre gibt es die Möglichkeit der Transplantation von Stammzellen bei Kindern, zunehmend kommt diese Stammzellquelle auch erwachsenen Patienten zugute. Heute können mit dem gezielten Einsatz dieser Therapieform viele Patienten geheilt werden.
Das Transplantat selbst steht mit allen anonymisierten Daten nach Aufarbeitung und Charakterisierung in der Stammzellbank direkt tiefgekühlt bei -196°C Patienten weltweit zur Verfügung und kann innerhalb von drei Tagen an Transplantationszentren verschickt werden.