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Fotoausstellung in den Christophorus-Kliniken Coesfeld zeigt Krankenhausalltag in Uganda » Christophorus-Kliniken

Pressemitteilungen


Fotoausstellung in den Christophorus-Kliniken Coesfeld zeigt Krankenhausalltag in Uganda

Doktoren Uganda 2016

Eine junge Frau lächelt in die Kamera, nur die kleine Narbe am Hals verrät, dass sie bis gestern noch einen kiloschweren Kropf mit sich trug. Geduldig sitzen kleine und große Patienten vom Morgen bis zum Abend auf einer groben Steinbank und warten auf ihre Operation. Kleine Jungen laufen über einen staubigen Weg und ziehen Autos an Bändern hinter sich her, die sie aus Plastikflaschen gebaut haben.

Nachdenklich sieht sich Dr. Friedrich Krings die Fotografien an. Der Chirurg der Christophorus-Kliniken in Coesfeld hat die Fotos im letzten Jahr gemacht, als er mit seiner Kollegin Dr. Christiane Aschoff mit dem Team der Interplast-Sektion Vreden von Dr. Arnulf Lehmköster in Uganda ehrenamtlich Patienten behandelt hat. Im September werden die beiden wieder dorthin fliegen und gemeinsam mit einem plastischen Chirurgen aus England operieren. Zurzeit findet eine Ausstellung im Foyer des Coesfelder Krankenhauses statt, die Momentaufnahmen im und um das afrikanische Krankenhaus herum zeigen.

„Die medizinische Situation in den meisten Entwicklungsländern ist sehr schlecht. Krankenhäuser sind rar, Ärzte sind rar – insbesondere Chirurgen. Kaum jemand kann sich eine ärztliche Behandlung leisten“, erklärt Dr. Krings, der Chefarzt der Chirurgischen Klinik 1 ist. „So führen kleine Verletzungen zu Behinderungen des Betroffenen, sie können nicht mehr für sich sorgen!“ ergänzt Oberärztin Aschoff. Deshalb operierte das Team z.B. einen jungen Mann, dem nach einer großflächigen Brandverletzung der Arm durch die Brandnarben an den Bauch angewachsen war. Die Verwachsungen wurden geöffnet, die Wunden mit eigenem Gewebe geschlossen – und nun kann er seinen „toten“ Arm wieder einsetzen. Neben Verbrennungskontrakturen wird in diesem Jahr wieder der Schwerpunkt auf massiv vergrößerte Schilddrüsen gelegt werden.

Die kostenlose Ausstellung ist noch bis Anfang Oktober im Foyer des Krankenhauses zu sehen.

Alle Interessierten sind herzlich zur Besichtigung eingeladen!

Eine Box sammelt Spenden, mit der die Reise der Interplast Germany e.V. unterstützt werden kann.

Spendenkonto: Interplast Sektion Vreden,
IBAN: DE 1640 1545 3000 5112 9922,
Stichwort: Coesfeld