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Pressemitteilungen


Dank Videobrille keine Angst mehr im OP – Anästhesiologische Klinik nutzt erfolgreich neue Technik

Christophorus-Kliniken Anaesthesie Videobrille hilft gegen Angst im Operationssaal

Viele Menschen sind unsicher, wenn sie sich im Krankenhaus einer Operation oder einer diagnostischen Maßnahme unterziehen müssen, manche haben auch stärker Angst. „Wird alles gut gehen? Erleide ich Schmerzen oder Übelkeit?“ sind Fragen, die sich Patienten oft stellen. Die Christophorus-Kliniken bieten hier ein Bündel an Maßnahmen, um Patienten zu beruhigen. Damit  diese beim Eingriff selbst möglichst entspannt sein können, setzt die Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin seit neuestem auf die Videobrille.
Initiatorin war dafür Gesundheits- und Krankenpflegerin Sandra Schwientek aus der Anästhesiologischen Klinik. Sie hat sich im Rahmen der Abschlussarbeit zum Ende ihrer Fachweiterbildung mit dem Projekt „Angstfreier Operationssaal“ beschäftigt. Darin untersuchte sie, wie sich neue technische Möglichkeiten nutzen lassen, um Patienten von dem vermeintlich angstauslösenden Vorgang ablenken zu können.
Dazu wird Patienten bei ausgewählten Regionalanästhesien, wie z. B. einer Armbetäubung in der Achselhöhle, eine Videobrille angeboten, die die Patienten von der Umgebung und Behandlung weitgehend abschirmt. Auch während einer Operation in rückenmarknaher Betäubung (Spinalanästhesie), schaut sich der Patient Filme per Videobrille an und kann sich so vom Operationssaal optisch und akustisch abkoppeln. So hat z.B. eine Patientin, die in absehbarer Zeit eine Reise nach Südafrika unternehmen wollte, eine 45-minütige Dokumentation über das Land genossen, während ihr gebrochenes Sprunggelenk versorgt wurde. Neben Dokumentationen stehen derzeit u.a. Komödien, Reiseberichte, Natur- und Zeichentrick-Filme zur Auswahl. Letztere dienen insbesondere den Kindern als willkommene Ablenkung, die die neue Technik sehr gern annehmen. Nutzt ein Patient die Brille, folgt die Entspannung prompt: „Der Erfolg ist meist nach kurzer Zeit schon z.B. durch ein Absinken des Pulses messbar.“ freut sich Oberarzt Ulrich Frohnhoff, der das Projekt von ärztlicher Seite begleitet hat. Durch die positiven Rückmeldungen der Patienten ist die Videobrille nun fest im Repertoire angstsenkender Maßnahmen der Anästhesiologischen Klinik verankert.